BFFS: "Justizminister stärkt Kreativen den Rücken"

Filmplakat „Fair Play – Spiel um Dein Leben“

Auf einer Veranstaltung des Schauspielerverbandes BFFS während der Berlinale hat Bundesjustizminister Heiko Maas deutlich gemacht, dass er zentrale Punkte seines Reformvorhabens für das Urhebervertragsrecht, „etwa Auskunftsanspruch über die Nutzung der Werke oder Verbandsklagerecht, durchboxen will“.
Das berichtet Andreas Kloo bei Blickpunkt:Film über die Diskussionsrunde „Braucht die Kultur Klimaziele? Ein Gespräch zur Großwetterlage im Urheberrecht“, zu der BFFS anlässlich seines zehnjährigen Bestehens am 14. Februar 2016 in Kooperation mit der Initiative Urheberrecht und der Akademie der Künste eingeladen hatte (siehe News vom 25. Januar 2016). „Von der Grundidee des Entwurfs werden wir nicht abrücken“, Maas unter der Headline „Justizminister stärkt Kreativen den Rücken“ zitiert. Minister Maas will die Novellierung des Urhebervertragsrechts im März in das Bundeskabinett einbringen. „Jetzt wird viel gepokert“, so Maas, „aber an der Grundlinie des Gesetzesentwurfes lässt sich nichts rütteln.“ Der Blickpunkt:Film-Artikel enthält darüber hinaus interessante Aussagen von Degeto-Chefin Christine Strobl und Albrecht Hesse, Chefjustiziar des Bayerischen Rundfunks, aus der Diskussionsrunde, die von BFFS-Vorstandsmitglied Thomas Schmuckert moderiert wurde.
im Rahmen der Berlinale hatte der BFFS eine weitere Unterstützungsaktivität für die Reform des Urhebervertragsrechts gestartet: ein Filmplakat (siehe Abbildung) und den Filmtrailer „Fair Play – Spiel um Dein Leben“, der auch auf YouTube zu sehen ist.