Vergütungsregel: VDD kündigt Vereinbarung mit dem ZDF

Der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) hat die Eckpunkte-Vereinbarung über Vergütungsregeln bei Auftragsproduktionen mit dem ZDF und der Allianz Deutscher Produzenten gekündigt.
Die Kündigung wurde von Mitgliederversammlung am 6. Februar 2015 einstimmig beschlossen, heißt es in einer VDD-Pressemitteilung, weil das ZDF den vom VDD gewünschten Nachbesserungen der Vereinbarung nicht nachgekommen sei.
Ziel der im August 2012 geschlossene Eckpunkte-Vereinbarung war es, die damals geltenden Vertragsstrukturen den geänderten Nutzungsbedingungen in der digitalen Welt anzupassen. Seinerzeit hatten die VDD-Mitgliedern dem Papier mit großer Mehrheit zugestimmt (siehe News vom 2. August 2012).
Im Dezember 2013 war diese Eckpunktevereinbarung Thema einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des VDD. Nachdem es nach Ansicht des VDD 2013 etwa durch die Anwendung von Regelhonoraren seitens der Sender und Produzenten als Höchstgrenzen zu einer „negativen Auslegung des Vertrages“ gekommen war, wollte der VDD-Vorstand auf eine vorzeitige Evaluierung des Vertrags im Laufe des Jahres 2014 hinwirken, berichtet Blickpunkt:Film . Dazu war das ZDF offenbar nicht bereit. Deshalb wurde dem Sender am 10. Februar 2015 die Kündigung der Vereinbarung übermittelt.

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