Gerhard Pfennig: "Deutschland muss vorangehen"

In einem Interview mit dem Magazin „promedia“ bezieht Gerhard Pfennig, Sprecher der Initiative Urheberrecht, Stellung zur Reform des europäischen Urheberrechts und des Urhebervertragsrechts.
Die Initiative Urheberrecht hat das Vorhaben von EU-Kommissar Günther Oettinger begrüßt, große Online-Unternehmen wie Google zur Vergütung von Urhebern und ausübenden Künstlern heranzuziehen, wenn sie von den Werken dieses Personenkreises profitieren (siehe News vom 30. Oktober 2014). Plattformbetreiber – wie z.B. Google und besonders YouTube – „sollen aus ihren Werbeerlösen eine Nutzungsgebühr für diese Handlungen zahlen - so ähnlich, wie die Geräteindustrie die Verantwortung für die privaten Vervielfältigungen mit Hilfe ihrer Geräte und Trägermaterialien zahlt. Abgewickelt werden könnten diese Abgaben über Verwertungsgesellschaften", sagt Gerhard Pfennig in dem Interview.
Der Sprecher der Initiative Urheberrecht äußert sich in dem Interview das in Heft 12/2014 des medienpolitischen Magazins „promedia“ erschienen ist, zu verschiedenen Aspekten der Harmonisierung des Urheberrechts in der EU und zur Urheberrechtsreform in Deutschland, so der des Urhebervertragsrechts. Hier müsse Deutschland vorangehen. Pfennig: "Es sollte ein Beispiel setzen mit einer Reform, die das Ziel erreicht, das schon der Gesetzgeber von 2002 angestrebt, aber nicht erreicht hat."
Mit freundlicher Genehmigung von „promedia“ veröffentlichen wir das Interview mit Prof. Dr. Gerhard Pfennig auf dieser Website: