Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV), die größte Journalistenorganisation Europas, vertritt die berufs- und medienpolitischen Ziele und Forderungen der hauptberuflichen – freien wie fest angestellten - Journalistinnen und Journalisten aller Medien in Deutschland. Er ist Berufsverband und Gewerkschaft gleichermaßen.





INITIATIVE URHEBERRECHT
VERBÄNDE

Die AGD vertritt die berufswirtschaftlichen Interessen freiberuflicher Designerinnen und Designer. Sie wurde 1976 gegründet und hat heute rund 3.000 Mitglieder aus 34 Fachgebieten. Die AGD berät ihre Mitglieder bei Fragen zum Berufsalltag, bei Rechts- und bei Steuerangelegenheiten, und sie gibt einen Vergütungstarifvertrag heraus, der als anerkanntes Standardwerk gilt.
Als Berufsverband für Wissenschaftsjournalisten hat sich die WPK einen Namen sowohl in der Wissenschaft als auch unter Journalisten gemacht, die über wissenschaftliche, technische, forschungs-, bildungspolitische- und gesellschaftswissenschaft-liche Themen berichten. Mittlerweile sind bundesweit rund 200 Journalistinnen und Journalisten in der WPK organisiert. Gegründet wurde die WPK 1986 mit dem Ziel, den häufig interessengeleiteten Verlautbarungsveranstal-tungen von Politik und Unternehmen Pressekonferenzen entgegenzusetzen, die für eine unabhängige Berichterstattung durch kompetente Journalisten stehen.
Der Deutsche Komponistenverband versteht sich seit seiner Gründung im Jahr 1954 als Interessenvertretung von Komponistinnen und Komponisten. Er vertritt deutsche Musikautoren aller Genres und Sparten. Mit seinen 1.300 Mitgliedern ist der Verband in 11 Landesverbänden organisiert. Zu seinen Aufgaben gehören die Wahrnehmung und Förderung der gemeinsamen beruflichen Interessen der deutschen Komponisten, insbesondere auf dem Gebiet des Urheberrechts und des Urhebervertragsrechts.
Die Dramatiker Union wurde 1871 gegründet und hat den Rechtsstatus eines Vereins. Sie vertritt u.a. die allgemeinen beruflichen Interessen der Urheber wort- und musikdramatischer Werke gegenüber den Verwertern, nimmt Einfluss auf die Weiterentwicklung des Urheberrechts, sucht Kontakt zu Dramatikerinnen anderer Länder und ihren Berufsverbänden, oder arbeitet mit allen geeigneten Institutionen zusammen, die die Abrechnung der Tantiemen kontrollieren.
Bereits 1986 haben sich professionelle Drehbuchautoren zum Verband deutscher Drehbuchautoren e.V. (VDD) zusammen-geschlossen. Inzwischen gehören ihm über 400 namhafte Film- und Fernsehautorinnen an, auf deren ganz spezielle Interessen der VDD zugeschnitten ist. Er vertritt sie gegenüber Sendern, Produzenten, Ministerien, den Filmförderungen und der Öffentlichkeit. Und ob bei den Novellierungen des Urheberrechts und des Filmförderungs-gesetzes oder in den Beiräten der Förderungsinstitutionen und der VG Wort – der VDD sitzt immer mit am Tisch.
Der Berufsverband der Szenenbildner, Filmarchitekten und Kostümbildner - SFK-Verband, der 1983 gegründet wurde, ist die berufsständische Vertretung der Szenen- und Kostümbildner/innen und ihrer Assistent/innen.
Die Arbeit des Szenen- und Kostümbildners schafft das Gesicht, kreiert den Look des Films und gestaltet den Rahmen, der durch die Gestaltungskraft der Regie und der Kamera zum Leben erweckt wird.
Mit mehr als 750 Mitgliedern ist die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK)der größte Berufsverband fernsehunabhängiger Autorinnen, Regisseure und Produzentinnen in Deutschland. Sie wurde 1980 als reiner Dokumentarfilmverband gegründet und steht heute Vertretern aller Filmgenres offen. Natürlich versteht sie sich nach wie vor in erster Linie als film- und medienpolitische Lobby des Dokumentarfilms.
Der Bundesverband Kamera (bvk) ist der Berufsverband für freischaffend bildgestaltende Kameraleute (Directors of Photography). Bildgestaltende Kameraleute sind für die Filmfotografie, also die visuelle Umsetzung der Buchvorlage und der Inszenierung durch die Regie verantwortlich. Sie arbeiten künstlerisch an Spielfilmen, TV-Movies, Serien, Werbe-, Industie-, Dokumentarfilmen und Musikvideos mit. Aufgaben der Bildgestalterinnen reichen von der Auflösung der Szenen über Lichtdesign, Kontrolle der Perspektiven, Bildausschnitte und Kamera-Bewegungen bis in die Phase der Postproduktion.
Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) ist die Berufsvertretung der freischaffenden bildenden Künstler in Deutschland. Als Dachverband der vierzehn Landesverbände mit ihren Bezirksverbänden vertritt er die Interessen der Künstlerinnen und Künstler gegenüber der Bundesregierung, die die Rahmenbedingungen für künstlerische Berufe in der Innen-, Finanz-, Rechts- und Außenpolitik setzt und die Kunst an den Bauvorhaben des Bundes verwaltet.
In diesem Feld erscheint eine Kurzbeschreibung der Organisation.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zählt mit rund 60.000 Mitgliedern, die als Urheberinnen und Urheber oder als Leistungsschutzberechtigte arbeiten, zu den größten Urheberorganisationen bundesweit. Für die freiberuflich oder angestellt tätigen Mitglieder verschiedener Branchen vertritt sie alle berufsspezifischen Belange und wirkt in medien- und kulturpolitischen Fragen mit.
Der 1984 gegründete Berufsverband vertritt die beruflichen und wirtschaftlichen Interessen der freischaffenden Film-EditorInnen, Sound-EditorInnen sowie deren AssistenInnen in der Bundesrepublik Deutschland. Der Schnitt von Film- und Fernsehwerken ist der schöpferische und eigenverantwortliche Tätigkeitsbereich in Zusammenarbeit mit der Regie. Film-EditorInnen obliegt die komplexe, dramaturgische Aufgabe, inszeniertes oder dokumentarisches Material zu montieren, ihm Rhythmus, Fluss und Spannung zu geben.

"Der Schnitt ist einer der emotionellesten Momente des Filmemachens. Es ist ungemein aufregend zu sehen, wie der Film zu atmen beginnt."
(Federico Fellini)
Der BVPA ist seit 1970 die einzige Interessenvertretung der Bildagenturen in Deutschland und zählt derzeit 95 Unternehmen, Pressebildagenturen und Bildarchive, die wiederum einige Tausend Fotografen vertreten. Zu den Verbandsmitgliedern zählen auch selbstständige Fotografinnen. Der BVPA befasst sich u.a. mit der Gesetzgebung im Presse- und Urheberrecht. Der Arbeitskreis „Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing MFM“ veröffentlicht jährlich eine Übersicht der marktüblichen Bildhonorere.
FREELENS wurde 1995 von 128 Fotojournalisten gegründet. Heute hat der Berufsverband schon über 1.500 Mitglieder und ist damit die größte Fotojournalistenvereinigung in Deutschland. FREELENS setzt sich auf menschlicher, politischer und kultureller Ebene für Fotografinnen und Fotografen ein. Dabei stehen vor allem vielfältige Serviceangebote im Vordergrund.
bvr-kurzbeschreibung
Im Deutschen Tonkünstlerverband als dem ältesten und größten Berufsverband für Musikerinnen und Musiker (Gründung: 1847) sind rund 7.000 Mitglieder in 16 Landesverbänden organisiert. Der DTKV ist die Standesvertretung für Musikberufe - Interpreten, Komponistinnen, Musikpädagogen etc. Neben der Interessenvertretung gegenüber politischen, sozialen und wirtschaftlichen Institutionen und Verbänden und der aktiven Gestaltung der deutschen Kulturpolitik setzt sich der DTKV vor allem für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Musik und den Musikunterricht in Deutschland ein.
Im Bundesverband freiberuflicher Kulturwissenschaftler organisieren sich u.a. Archäologen, Historikerinnen, Volkskundler, Geografinnen, Ethnologen. Der BfK setzt sich ein für mehr Akzeptanz der Freiberufler in Kulturwissenschaft und -vermittlung und dient den Mitgliedern als Netzwerk zum Erfahrungsaustausch und zur Unterstützung bei gemeinsamen Projekten.
Der Verband deutscher Schriftsteller (VS) vertritt innerhalb von ver.di 3.500 professionelle Autoren in Deutschland. Als Interessenvertretung auch von Übersetzerinnen handelt er z.B. Normverträge mit aus und gibt Honorarempfehlungen. Der VS trug entscheidend zum Zustandekommen des Künstlersozialversicherungs-gesetzes bei oder half mit, dass Autorinnen und Autoren über die VG Wort Vergütungen für die weitere Nutzung ihrer Werke erhalten.
Der VdÜ ist der Verband der deutschsprachigen Übersetzerinnen und Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke. Er ist eingebunden in den Verband deutscher Schriftsteller (VS)in ver.di. Der VdÜ setzt sich für eine Verbesserung der rechtlichen und ökonomischen Bedingungen des Übersetzerberufs ein und engagiert sich für die Kunst des Übersetzens.
Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) wurde 1952 gegründet. In ihr sind nahezu alle Mitglieder der deutschen Orchester und Rundfunkchöre vertreten. Hauptaufgabe der DOV ist es, vorrangig durch Abschluss von Tarifverträgen die wirtschaftlichen und sozialen Rahmen- und Arbeitsbedingungen der Orchestermitglieder als ausübende Künstlerinnen und Künstler (Leistungsschutzberechtigte) zu sichern und zu verbessern.










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