Das Europäische Parlament hat zum Verhandlungsmandat der EU für das Freihandelsabkommen mit den USA eine Ausnahme für den Kultur- und Mediensektor...
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In der Initiative arbeiten mittlerweile über 30 Verbände und Gewerkschaften zusammen, die die Interessen von insgesamt rund 150.000 Urheber/innen und ausübenden Künstler/innen vertreten. Die Initiative versteht sich als alle Sparten kreativen Schaffens bündelndes Diskussionsforum, das sich aktiv für die Belange der Urheber/innen und ausübenden Künstler/innen einsetzt. Die Initiative ist für weitere Organisationen offen.
Trotz vollmundiger Ankündigungen hat die Bundesregierung die Erwartungen der Urheberinnen und Urheber und ausübenden Künstler enttäuscht, kritisiert die Initiative Urheberrecht. Im Dritten Korb herrscht gähnende Leere.
Zum Welttag des Urheberrechts hat die Initiative Urheberrecht eine Mängelliste der schwarz-gelben Regierungspolitik zusammengestellt:
Der Entwurf einer EU-Richtlinie zur kollektiven Rechtswahrnehmung und zur Erteilung von Mehrgebietslizenzen für die online-Nutzung von Musiklizenzen liegt bereits seit August 2012 vor. Seither haben sich viele Sachverständige und Betroffene geäußert.
Einordnung des von den Grünen beauftragten Gutachtens zu einer "Kulturflatrate"
Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat 2012 auf der Suche nach einer Lösung der für sie offenen Fragen zum Umgang mit dem Urheberrecht in der Informationsgesellschaft den scheinbar leichten Weg einer Rundum-Sorglos-Lösung gesucht: die Einführung einer Kulturflatrate.
Gerhard Pfennig, Sprecher der Initiative Urheberrecht, zum Referentenentwurf des Justizministeriums.
Das Bundesministerium der Justiz hat seinen Referentenentwurf zur Umsetzung der EU-Richtlinie zu verwaisten Werken und vergriffenen Büchern veröffentlicht (siehe News vom 21. Februar 2013).
Gerhard Pfennig kritisiert das Gesetz zur Einführung eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage.
Der Bericht von EU-Vermittler Vitorino zur Zukunft der Privatkopie-Abgaben berücksichtigt die Erfahrungen der Praxis nur teilweise, kommentiert Gerhard Pfennig, Sprecher der Initiative Urheberrecht.
Die EU-Richtlinie zum Urheberrecht in der Informationsgesellschaft sieht vor, dass die Mitgliedsstaaten die Vervielfältigung zu privaten Zwecken erlauben können, dafür aber eine Vergütung vorsehen müssen. Die große Mehrheit der Mitgliedsstaaten – auch Deutschland – hat jeweils landesweit Vergütungssysteme geschaffen, die große Unterschiede aufweisen.
Wie berichtet, hat die EU - Kommission am 5. Dezember 2012 eine Stellungnahme zum künftigen Vorgehen bei der Entwicklung "innovativer Lösungen" für besseren Zugang zu online-content verabschiedet. Am 18. Dezember wurden nun die nächsten Schritte angekündigt, und es ist nicht überraschend, dass sich in der Aufstellung im wesentlichen das zur Vorbereitung der Sitzung am 5.
Mehr als 30 Organisationen von Urheberinnen und Urhebern in der Initiative Urheberrecht haben am heutigen Dienstag in Berlin gefordert, das Urheberrecht weiterzuentwickeln, um sowohl neuen Anforderungen der Bürger als auch berechtigten Interessen der Urheber gerecht zu werden. Der Sprecher der Initiative, Prof. Dr. Gerhard Pfennig, stellte klar: „Kunstwerke, Bücher, Musikstücke, Filme und journalistische Texte und Bilder sind als Kulturgüter unverzichtbar für die Demokratie.